In Südkorea arbeiten

Von der Asienkrise 1997 hat sich Südkorea schnell wieder erholt, so das vor allem in den Bereichen Automobil- und Schiffbau, Eisen- und Stahlindustrie, Textilindustrie, bei Erdöl-Importen und auch im Bereich von Computertechnik und Telekommunikation qualifiziertes Fachpersonal gefragt ist. Südkorea hat sich zu einem hoch industrialisierten Staat entwickelt, dessen Produkte auf Grund der vergleichsweise niedrigen Löhne der Arbeitnehmer, sehr preiswert auf den internationalen Märkten angeboten werden und gefragt sind.

Möchte ein deutscher Staatsbürger in Südkorea arbeiten, benötigt er ein Visum. Dieses kann bei der koreanischen Ausländerbehörde, dem Immigration Office, vor Reisebeginn oder sofort nach der Ankunft in Südkorea beantragen. Diese vom zuständigen Immigration Office ausgestellte Aufenthaltsbewilligung ist für ein halbes Jahr gültig und muss nach Ablauf dieses Zeitraumes erneut beantragt werden.

Für deutsche Staatsbürger im Alter von 18 bis 30 Jahre besteht zusätzlich die Möglichkeit, bis zu einem Jahr durch Südkorea zu reisen um bei gelegentlichen Jobs Land und Leute kennen zu lernen. Dazu muss allerdings bereits vor Reisebeginn ein so genanntes Working-Holiday-Visum bei der zuständigen koreanischen Auslandsvertretung beantragt werden. Sollte der Aufenthalt in Südkorea für länger als zwei Jahre geplant sein, dürfen Umzugsgüter wie Elektroartikel, Haushaltsartikel und persönliche Gegenstände nach einem Aufenthalt von sechs Monaten zollfrei nach Südkorea eingeführt werden. Abzuraten ist von der Einfuhr von Motorfahrzeugen, da auf diese sehr hohe Steuer- und Zollabgaben fällig werden.

Obwohl auch in Südkorea eine Arbeitslosenquote von etwa drei Prozent zu verzeichnen ist, gilt das Land nicht als ein typisches Einwanderungsland. Ausländische Arbeitskräfte werden zum überwiegenden Teil über amerikanische oder europäische Unternehmensvertretungen eingestellt und die entsprechenden Arbeitsverträge mit dem Hauptsitz des jeweiligen Unternehmens geschlossen.  In diesem Fall glecichen die Verfahren bei der Einstellung denen in Deutschland, Lebenslauf und Arbeitszeugniss etwa werden auf jeden Fall verlangt. Arbeitet ein ausländischer Staatsbürger in Südkorea, unterliegt sein steuerpflichtiges Einkommen der gleichen Steuerpflicht wie das Einkommen der einheimischen Bevölkerung.

Auch in Südkorea gehört der Aktenkoffer zum Berufsalltag. Wer zu einem Geschäftstermin unterwegs ist und wichtige Unterlagen mitnehmen möchte, der wird auch in Seoul auf einen solchen Aktenkoffer setzen. Hiermit ist es möglich, sämtliche Akten und Unterlagen schadfrei zu transportierten, dazu noch Stifte und andere wichtige Utensilien mitzunehmen. Bei einem Kundentermin ist es wichtig, dass alles übersichtlich geordnet und so leicht zu finden ist, das weckt auch Vertrauen seitens des Kunden.

Für viele mag die Idee des Out-Placement noch relativ neu sein, dabei ist sie in schon lange bekannt und in vielen Unternehmen sogar in den Sozialplänen enthalten, zumindest für die höherrangigen Mitarbeiter. Doch es kann jeden treffen, dass seine Stelle gestrichen wird, zum Beispiel aufgrund einer Insolvenz oder einer schlechten Auftragslage. Dann ist es auch für jeden sinnvoll, wenn er sich an einen Berater wenden kann, der ihm bei der Stellensuche hilft. Doch nicht nur das: Mit Hilfe des Out-Placements kann die beste Stelle für die betreffende Person gefunden werden, nicht einfach nur irgendeine.